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Ein Relais ist im Grunde genommen einfach nur ein Schalter mit im Regelfall zwei Schaltstellungen. Das besondere allerdings ist, dass er elektronisch und ferngesteuert funktioniert und zudem einige positive Eigenschaften aufweist, welche es besonders geeignet für den Amateurfunk machen. Das Relais wird über einen Steuerstromkreis aktiviert und kann weitere Stromkreise schalten.
Zu den positiven Eigenschaften gehören unter anderem, dass es eine hohe Einschaltleistung bzw. eine hohe Überlastbarkeit hat. Außerdem benötigen Relais keine Kühlung und sie funktionieren selbst nach einem Kurzschluss noch. Des Weiteren können sie geringste Signale bis hohe Hochfrequenz-Leistungen schalten und zeigen dabei wenig Neigung zum Übersprechen.
Allerdings haben Relais auch einige Nachteile, welche ihre Nutzung einschränken. So sind sie sehr Stoß- und Erschütterungsempfindlich und ihre Kontaktwiderstand kann sich abhängig vom verwendeten Werkstoff mit der Lebensdauer ändern. Zusätzlich kommt es zu Geräuschentwicklungen beim Schalten.
Relais können in unzähligen Variationen auftreten. So treten die verschiedensten Bauformen und Ausführungen auf. Zudem kann man sie nach verschiedenen Gesichtspunkten typisieren, unter anderem nach Bauform, Baugröße, Einsatzgebiet, Art oder Material der Kontakte, Schaltleistung oder Funktionsprinzip. Die wichtigsten Typen sind Wechselstromrelais, Halbleiterrelais, Kleinrelais, Gepolte Relais, Schütze, Bistabile Relais, Relais in Kraftfahrzeugen und Fernmelderelais.
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